Willkommen auf der Webseite von Dr. Beate Jaeger
Dr Beate Jäger
Medizinische Expertise bei Long COVID und ME/CFS
Dr. Jaeger verfügt über umfassende klinische Erfahrung mit der H.E.L.P.-Apherese (Heparin-induzierte extrakorporale LDL/Fibrinogen-Präzipitation), einem Verfahren, das ursprünglich für schwere Fettstoffwechselstörungen entwickelt wurde und heute auch in ausgewählten Fällen mit chronischen Entzündungs- und Gefäßerkrankungen Anwendung findet.
Im Kontext von Long COVID und ME/CFS liegt Dr. Jaegers Schwerpunkt auf der medizinischen Bewertung und individuellen Anwendung der H.E.L.P.-Apherese gemäß patientenspezifischer Indikation. Ziel des Verfahrens ist es, zirkulierende Entzündungs- und Gerinnungskomponenten im Blut zu reduzieren. Die Behandlung erfolgt nach etablierten Protokollen und unter ärztlicher Aufsicht.
Ihr therapeutischer Ansatz basiert auf aktuellen medizinischen Standards, kontinuierlicher Patientenbeobachtung und enger Zusammenarbeit mit Fachkollegen aus verwandten Disziplinen. Ziel ist es, betroffene Patientinnen und Patienten durch strukturierte Diagnostik, therapeutische Kontinuität und transparente Kommunikation während des gesamten Behandlungsverlaufs bestmöglich zu unterstützen.

Medizinischer Schwerpunkt und Hintergrund
Dr. Beate Jaeger ist Fachärztin für Innere Medizin und Labormedizin mit einem langjährigen Interesse an komplexen Stoffwechselerkrankungen und postinfektiösen Syndromen, darunter Long COVID und ME/CFS. Seit 2020 betreut sie eine große Zahl von Patientinnen und Patienten mit anhaltenden Symptomen nach einer SARS-CoV-2-Infektion. Ihre Arbeit basiert auf individueller Diagnostik und therapeutischen Ansätzen, die an den jeweiligen klinischen Bedarf angepasst werden.
Ein zentraler Bestandteil ihrer klinischen Tätigkeit ist die Anwendung der H.E.L.P.-Apherese (Heparin-induzierte extrakorporale LDL/Fibrinogen-Präzipitation), ein Verfahren, das ursprünglich zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen entwickelt wurde. Diese Methode wird bei entsprechender Indikation eingesetzt, um entzündliche und vaskuläre Veränderungen zu adressieren. Ihr Ansatz kombiniert strukturierte Diagnostik, engmaschige Verlaufsbeobachtung und evidenzbasierte Therapieoptionen, die individuell abgestimmt werden.
Dr. Jaeger pflegt den interdisziplinären Austausch mit internationalen Fachkolleginnen und -kollegen und engagiert sich weiterhin aktiv in der Anwendung und Bewertung therapeutischer Strategien für Patientinnen und Patienten mit komplexen chronischen Symptomen.
Ausbildung und Frühe Laufbahn
• 1986–1993: Studium der Humanmedizin an der Universität Duisburg-Essen und der Universität Zürich
• Dissertation: „Schilddrüsenstoffwechsel bei chronischer Hämodialyse“ – Auszeichnung Magna cum laude
Wissenschaftliche Beiträge und Forschung:
Dr. Jaeger forschte in den Bereichen Stoffwechselerkrankungen, vaskuläre Biologie und entzündliche Prozesse. Ihre wissenschaftliche Arbeit trug zur Entwicklung diagnostischer Verfahren und therapeutischer Konzepte bei, insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit Fettstoffwechselstörungen und Endothelfunktionsstörungen.
Pionierarbeit bei Long Covid
Dr. Jaeger gehörte zu den ersten Ärztinnen, die Long COVID als eigenständiges Krankheitsbild erkannt und behandelt haben – noch bevor es offiziell anerkannt wurde. Sie nutzt ihre umfassende Erfahrung in der Labormedizin und Inneren Medizin zur Entwicklung unterstützender Therapien für Betroffene.
Facharztausbildung und Anerkennungen
• 2005–2007: Facharztweiterbildung Kardiologie am Universitätsklinikum Essen
• Forschungsstipendium der Familie Wuth Stiftung für Arbeiten zur Transplantat-Arteriosklerose
• Anerkennung zur Facharztzulassung in Innerer Medizin
• 2009: Auszeichnung mit dem Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie
Klinische Erfahrung und H.E.L.P.-Apherese:
• 2010–2023: Leitung eines ambulanten Therapiezentrums mit Schwerpunkt auf der H.E.L.P.-Apherese. Ihr klinischer Fokus lag auf dem Zusammenspiel von Fettstoffwechsel, Hämostase, Rheologie und Entzündungsprozessen. Sie war verantwortlich für die Patientenversorgung und die Koordination klinischer Studien zu extrakorporalen Blutreinigungsverfahren bei systemischen und vaskulären Erkrankungen.
• Seit 2023: Ärztliche Tätigkeit als Laborärztin und Internistin an einer Klinik in Süddeutschland. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf strukturierter Diagnostik und unterstützender Versorgung von Patientinnen und Patienten mit chronischen postinfektiösen Symptomen. Ihre Arbeit umfasst die individuelle Bewertung, die Entwicklung therapeutischer Konzepte und die Zusammenarbeit im interdisziplinären Kontext.
Aktueller Fokus und Zusammenarbeit
Dr. Jaeger setzt ihre ärztliche Tätigkeit im Bereich der Inneren Medizin und Labormedizin mit einem besonderen Fokus auf postvirale Syndrome wie Long COVID und ME/CFS fort. Sie entwickelt individuelle Behandlungspläne, begleitet strukturierte Verlaufsuntersuchungen und arbeitet eng mit Fachpersonen aus verschiedenen medizinischen Disziplinen zusammen. Ihr Ziel ist es, die Entwicklung und Umsetzung evidenzbasierter Versorgungskonzepte für Menschen mit komplexen chronischen Erkrankungen zu unterstützen. Zudem engagiert sie sich dafür, das Bewusstsein für Long COVID und ME/CFS zu stärken und zur Weiterentwicklung von Forschung und Therapieansätzen beizutragen.

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Fortschrittliche Ansätze in der Betreuung von Long COVID und ME/CFS
Durch kontinuierliche klinische Arbeit, interdisziplinäre Zusammenarbeit und individuelle Patientenbetreuung werden Möglichkeiten geschaffen, die Lebensqualität von Menschen mit Long COVID und ME/CFS zu verbessern.
Dr. Beate Jaeger
